Währung der Grundschuld

In welcher Währung kann eine Grundschuld bestellt werden?

Eine Grundschuld kann in folgender Währung bestellt werden (§ 28 Satz 2 GBO i.V.m. der Verordnung über Grundpfandrechte in ausländischer Währung und in Euro v. 30.10.1997):

  • Euro,
  • eines der Mitgliedstaaten der Europäischen Union,
  • der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
  • der Vereinigten Staaten von Amerika.

Von der Bestellung einer Grundschuld in fremder Währung ist abzuraten. Aufgrund der Kursunsicherheiten geht der Grundschuldbesteller Risiken ein, die vergleichbar mit denen bei Termingeschäften sind, wenn er sich erst bei Fälligkeit der Grundschuld mit der Fremdwährung eindecken kann. Wer beispielsweise im Jahre 1998 eine Grundschuld zu 100.000,00 US-$ bestellte, die seinerzeit bei einem Umtauschkurs von 1 € = 1,1833 US-$ etwa 84.500,00 € entsprach, musste bei Fälligkeit der Grundschuld im Jahre 2000 für eine Zahlung auf die Grundschuld bei einem Umtauschkurs von 1 € = 0,8308 US-$ rund 120.000,00 € aufwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Recht der
Sicherungsgrundschuld

Recht der Sicherungsgrundschuld

von
Dr. Clemens Clemente, Rechtsanwalt,

4. neu bearb. Aufl., 2008,
RWS Verlag GmbH, Köln,

512 Seiten, geb., 69,00 €
ISBN 978-3-8145-8129-3

Aus der Fachpresse:*

„ Es macht die komplizierte Materie verständlich, ohne das zu vereinfachen, was seinem Gegenstand nach schwierig ist. “

* Notar
Dr. Dieckmann in: BWNotZ 2/2009

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